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Institutionen, Vereine, Projekte

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Der Verein Filmetic setzt sich für die Filmbildung auf allen Bildungsstufen – obligatorische, nachobligatorische und höhere Schulen (Hep-Bejune HepL Hets) – mit massgeschneiderten Kursen und der Begleitung von audiovisuellen Produktionen aller Art (Animation, Fiktion, Dokumentarfilm) ein.

Im Auftrag des OISO (Office de l’informatique scolaire) leitet Filmetic Stop-Motion-Workshops in einem Dutzend Neuenburger Schulklassen. Seit 2017 werden diese Produktionen am KID-O-NIFFF auf einer großen Leinwand gezeigt und aufgewertet.

Kontaktperson: Lilo Wullschleger

Ciné-Doc setzt sich dafür ein, die Verbreitung des Dokumentarfilms zu fördern und seinen Zugang für ein vielfältiges Publikum zu ermöglichen. Mit «Le rendez-vous documentaire des cinémas romands», seinem nationalen Projekt «Let’s Doc! – Die Woche des Dokumentarfilms» sowie durch ihre Vermittlungs- und Kulturteilnahmeaktionen organisiert Ciné-Doc Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten wie Kinos, Schulen, Gefängnissen, Quartierhäusern, Bibliotheken und Flüchtlingsunterkünften.

Kontaktperson: Gwennaël Bolomey

Das seit 1955 existierende Schweizer Filmjahrbuch CINEMA ist die älteste Filmzeitschrift der Schweiz. Mit einem Schwerpunkt auf das Schweizer Filmschaffen, das wir nun seit über einem halben Jahrhundert begleiten, fungiert das CINEMA als historisches Gedächtnis zum Schweizer Film. Durch qualitativ hochstehende Texte bieten wir unseren Leser_innen Denkstoff über den Kinobesuch hinaus und regen zum kritischen und kreativen Nachdenken über bewegte Bilder an. Das CINEMA gibt gerade jungen Filmjournalist_innen und Filmemacher_innen eine Plattform für erste Veröffentlichungen und die Reflexion ihrer Arbeit. In einem aktuellen Projekt werden Online-Angebote für die Filmbildung entwickelt und die Chancen des filmischen Mediums für das Lernen in einer digitalen Kultur erprobt.

www.cinemakers.ch

Kontakt: Filippo Lubiato

Der Nicht-Kommerzielle Film lebt! Die Faszination für bewegte Bilder animiert uns, aussergewöhnliche Stories mit Smartphone oder Camcorder zu verfilmen. Die Werke sind in den sozialen Medien und an unseren Festivals zu sehen. Kleines Kino für die Seele!

 http://www.cinematheque.ch

Kontaktperson: Regina Bölsterli

Née officiellement en 1948 à Lausanne, la Cinémathèque suisse dispose d’une collection qui en fait désormais la 6ème Cinémathèque du monde. Elle se charge de préserver le patrimoine cinématographique en Suisse, de le restaurer et de le diffuser, et présente une programmation quotidienne de classiques du cinéma ou de cinéma contemporain peu vu ou non-distribué en Suisse, tous genres cinématographiques confondus, dans ses deux ciné- mas de Lausanne et dans d’autres salles associées dans le pays.

Elle collabore activement avec les Universités et les Hautes écoles de cinéma du pays : elle pilote la spécialisation archivistique du Master Réseau Cinéma.ch et collabore avec l’UNIL dans le cadre des cours de formation continue destinés aux enseignants et pour le dévelop- pement des ‘Ateliers de l’éprouvette’.

Aux cours des deux prochaines années, la Cinémathèque prévoit plusieurs lignes de pro- grammation destinées à trois tranches d’âges: projections de films pour enfants et pour les familles – notamment avec La Lanterne magique; projections de films du patrimoine propo- sées aux étudiants des écoles post-obligatoires avec accompagnement et documentation didactique en collaboration avec la conférence intercantonale de l‘instruction publique de la Suisse romande et du Tessin (CIIP), E-Media; leçons de cinéma sur demande des éta- blissements scolaires et des enseignants; rencontres avec les professionnels du cinéma et Masterclass avec des cinéastes contemporains pour les écoles professionnelles et les Universités.

 http://www.cinevna.ch

Kontaktperson: Flurin Bertschinger

Cinevnà, das Filmatelier für Kinder und Jugendliche im Unterengadin, ist ein Ort aktueller gestalterischen Kreativität und ein kultureller Treffpunkt in erster Linie für Bündner Schüler und Schülerinnen und ihre Lehrpersonen. Doch auch Jugendliche anderer Kantone sind herzlich willkommen.

Im Zeitalter des Visuellen und der Informationstechnologie macht sich die junge Generation hier im Umgang mit neuen Medien schlau, produziert unterhaltsame oder dokumentarische Filme und nimmt den eigenen Medienkonsum kritisch unter die Lupe. Filmisch und päda- gogisch bewährte, solid ausgebildete Fachleute begleitet sie – gern in rätoromanischer Sprache, aber selbstverständlich auch in Deutsch.

Schon im fünftägigen Einführungskurs mit anspruchsvollen Videokameras entstehen kleine Krimis oder Geschichten von Prinzessinnen und Tieren mit acht Pfoten. Projektwochen haben – neben handwerklichen – thematische Ziele, zum Beispiel die Dokumentation eines Schultheaters oder die Gesteinevielfalt im Nationalpark des Biosphärenschutzes im Val Müstair. Wer Feuer fängt und raffiniertere Streifen drehen will, hat dazu Gelegenheit, wenn Cinevnà an einzelnen Samstagen geöffnet ist und kompetente Profis die jungen Künstler hin zur Meisterschaft coachen. Während drei- oder fünftägigen Kursen beweist sich die kindli- che Phantasie in der Gestaltung von Trickfilmen, deren Übermut Erwachsene unweigerlich zum Schmunzeln bringen.

Gelungene Werke werden Ende 2015 in der Kindersendung des rätoromanischen Fernsehens gezeigt.

Auch etwas entfernt von Vnà gedeiht die jugendliche Filmkunst: Cinevnà ist voll mobil, das technische Inventar und das Fachpersonal verschieben sich gern in der Region und im Bündnerland.

 http://www.crossfade.tv

Kontaktperson: Markus Steiner

crossfade productions ist darauf spezialisiert, Filmworkshops für Jugendliche und Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren durchzuführen. Das Angebot reicht von Ferien- und Freizeitkursen innerhalb regionaler Programme, über Workshops in Schulklassen, bis hin zu mehrmonatigen Kursen.

Ziel der Kurse ist es, den Kindern und Jugendlichen einen Einblick in die Welt des Films zu geben. Wie entsteht ein Film überhaupt? Welche Schritte durchläuft eine Filmproduktion von der Idee bis zur Veröffentlichung?

Filme machen heisst auch mit Tricks und Illusionen zu arbeiten. Wir zeigen den Teilnehmerin- nen und Teilnehmern, wie durch spezielle Methoden (Ton, Schnitt, Effekte) die Wirkung von Szenen auf den Zuschauer verstärkt werden kann. Dies soll den Kindern und Jugendlichen auch helfen, besser mit der Medienflut umgehen zu können und das Urteilsvermögen dar- über zu stärken. In speziellen Stop-Motion-, Animationsfilm- oder Greenscreen-Workshops lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem verschiedene Techniken kennen, die

in Filmproduktionen häufig angewendet werden. Ferner wird in genrespezifischen Kursen (Horror-, Music-Video-, Actionfilm- und anderen Workshops) auf die Besonderheiten der einzelnen Kategorien eingegangen.

Gemeinsam ist allen Kursen, dass sehr viel praktisch gearbeitet wird. Wenn möglich – dies hängt mit dem Alter der Kinder und der Dauer des Kurses zusammen – schreiben die Teilneh- merinnen und Teilnehmer die Story, führen die Kamera und verarbeiten das Material selbst unter Beratung der Kursleiter.

Jean-Marc Detrey, Gründer des Kinoinformationsmediums www.clap.ch, Gründer und künstlerischer Leiter des Filmfestivals von Avenches, hat dank seiner Beziehungen zur Westschweizer Kulturszene seit langem das Projekt, das Kino in die Strafvollzugsanstalten zu bringen.

Kultur muss für alle zugänglich sein, auch im Strafvollzug. Das Projekt zielt darauf ab, sozialpädagogische und kulturelle Maßnahmen in den Westschweizer Strafvollzugsanstalten einzuführen, insbesondere durch Filmvorführungen/runde Tische zwischen Vertretern der Kultur und Häftlingen.

Die Einführung von kulturellen Aktionen in den Strafvollzugsanstalten trägt zur Remobilisierung, zur Selbstveränderung und zur Wiederherstellung einer Identität der inhaftierten Personen bei. Indem wir eine Brücke zwischen Häftlingen und der Gesellschaft schlagen, wollen wir die Gesellschaft dazu anregen, einen neuen Blick auf die Inhaftierten zu werfen. Unser Ziel ist es, die Wiedereingliederung durch Kultur zu erleichtern.

https://delemont-hollywood.ch

Kontaktperson: Mathieu Grégoire-Racicot

 https://www.e-media.ch

Kontaktperson: Christian Georges

Die Website www.e-media.ch wurde 2004 vom Generalsekretariat der Conférence intercantonale de l’instruction publique de la Suisse romande et du Tessin (CIIP) ins Leben gerufen. Sie soll Lehrpersonen im Bereich der Medien- und Bilderziehung unterstützen.

Zum Thema Film bietet die Website https://www.e-media.ch:

  • empfiehlt Filme durch eine wöchentliche Auswahl von Titeln, die auf französischsprachigen Fernsehsendern ausgestrahlt werden;
  • bietet Lehrkräften Unterrichtsmaterial an, um Spiel- oder Dokumentarfilme im Unterricht zu nutzen (Arbeitsblätter, DVDs, Online-Lexikon «Silence ! on tourne»);
  • ergänzt das Angebot der Festivals für Schulen durch spezifische Leistungen (insbesondere pädagogische Dossiers für die Schulvorführungen des Internationalen Filmfestivals Freiburg, von «Delémont-Hollywood» von «Filmar en América Latina»;
  • fördert das Verfassen und die Veröffentlichung von Filmkritiken durch Schüler und Studenten im Rahmen der «TRIBUne des jeunes cinéphiles»;
  • ermutigt Schulklassen, Filme zu drehen, indem sie an Projekten wie dem REFLEX-Wettbewerb, dem Ultracourt Festival und dem Festival Ciné Jeunesse teilnehmen.

 http://www.fifoco.ch

Kontaktperson: Julia Breddermann

Augen öffen und Horizont erweitern

Junge Menschen orientieren sich während ihrer Entwicklung an Vorbildern ihres Umfelds: Eltern, Grosseltern, Onkeln, Tanten, LehrerInnen etc.
Mit dem Aufkommen des Films in Kino und Fernsehen, der ein Ausdruck unserer Gesell- schaft darstellt, tritt eine neue Dimension an Vorbildern hinzu, die im Alltag inzwischen einen beachtlichen Raum bei der Sozialisation Heranwachsender einnimmt. Neue technische Möglichkeiten der Wiedergabegeräte wie Computer, iPad, iPhone und die Fertigkeiten junger Menschen damit, ermöglichen jederzeit den Zugang zu bewegten Bildern.

In regem Austausch mit internationalen und nationalen Bildungsakteuren, beschreitet FILM, FORM & COMMUNICATION mit innovativen Methoden neue Wege der Wissensaneignung und -vermittlung durch die Nutzung von Filmen. In diesem Zusammenhang werden bedürfni- sorientierte Workshops und Vorträge in schulischen und ausserschulischen Bereichen unter anderem mit folgenden Inhalten angeboten:

• Erforschen und Erleben von Filmsprache sowohl als regelmässige Aktivität als auch im Rahmen einzelner Projektwochen

• Entwicklung neuer Lehr- und Lernmethoden im Hinblick auf erweiterte Lehrformmöglich- keiten im Zusammenhang mit neuen Lehrplänen und Kompetenzen

• Möglichkeiten des Einbezugs von Film im Unterricht inkl. Unterstützungsmaterial
• Vermittlung von Filmen und Filmvorführungen entsprechend der Interessen von Kindern

und Jugendlichen
• Weiterbildungsanlässe für Eltern

Zentral ist die Auseinandersetzung mit dramaturgischen Filmgestaltungsmitteln bestehender Filmproduktionen und das Kennenlernen von Herangehensweisen, sich in Bildern auszu- drücken. Je nach Form des Anlasses werden die Aktivitäten in Zusammenarbeit mit einem Regisseur oder anderen Filmfachpersonen umgesetzt. Dabei wird der kulturelle Hintergrund, in dem die Produkte entstanden sind oder betrachtet werden, immer mitreflektiert, um einen kreativen und kritischen Geist im Umgang mit Filmprodukten zu entwickeln.

 http://www.filmbuero.ch

Kontaktperson: Valerio Bonadei

Wöchentlich starten 10 Filme neu im Kino. Für eine wirkungsvolle Medienabdeckung reicht der Versand einer Medienmitteilung nicht aus. Seit 2010 begleitete das Filmbüro die Promo- tion von über 200 Filmreleases resp. für über 15 Verleiher und Produzenten mit Kreativität, Erfindergeist und Professionalität. Seit 2016 veranstaltet das FILMBÜRO das BLOOM – Nach- haltigkeitskino (www.bloomkino.ch).

Verstärkt engagiert sich das Filmbüro bei der Promotion von Schulvorführungen edukativ wertvoller Filme.

Bisherige Auftraggeber im Kinobereich: JMH SA, Filmcoopi Zürich AG, Pathé Films AG, Spot On Distribution GmbH, Disney (Schweiz) GmbH, First Hand Films GmbH, Fair&Ugly Distributi- on GmbH, Xenix Filmverleih GmbH, C-Films AG, Reck Filmproduktion GmbH, MovieBiz GmbH, maximage GmbH, HesseGreutert AG, DOCMINE Productions GmbH, Swiss View AG, Stüs- sihof, u.v.m. Neu düfen wir auch das Internationale Filmfestival Freiburg, Kinokultur in der Schule und das Festival Images Vevey zu unseren Kunden zählen.

 http://www.filmkids.ch

Kontaktperson: This Lüscher

filmkids ist ein Non-Profit-Verein, der 2006 gegründet wurde mit dem Ziel, Jugendlichen das Filmemachen näher zu bringen.

Film ist unter Jugendlichen das populärste Kulturgut. Kinder und Jugendliche erwerben bei filmkids über das spielerische Filmemachen mediale Kompetenz und üben sich in multi- dimensionalem Denken. Weiter lernen sie Teamfähigkeit, Kommunikation und stärken ihr Selbstbewusstsein.

Der Verein gestaltet und organisiert Filmkurse und Lager für Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren. In diesen Kursen lernen die Teilnehmer, aktiv eigene Geschichten visuell zu erzäh- len. Drehbuch, Regie, Kamera, Ton, Schnitt, Musik und Filmschauspiel werden in Theorie und Praxis veranschaulicht. Die verschiedenen Kursmodule werden einerseits als individuelle Freizeitangebote, andererseits für Institutionen wie Schulen etc. angeboten. filmkids hat sich in den letzten Jahren auch zu einem Netzwerk für jugendliche Filmemacher entwickelt.
Der Anker der Vielfalt an Kursen und Projekten von filmkids ist das zweiwöchige Sommer- lager „Action!“. Die Teilnehmer werden dabei in die verschiedenen Bereiche des Films eingeführt. Selbst geschriebene Szenen, Fotoromane, Castingaufnahmen und drei längere Kurzfilme sind der alljährliche Output dieses Intensivkurses. Der Verein wertet im Nachgang die Werke aktiv aus, bringt sie an Nachwuchs-Festivals, stellt sie ins Internet, um somit die Werke einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Initiiert wurde der Verein von Simone Häberling, Produzentin. Zum festen Team der Leiter ge- hören die professionellen Regisseure This Lüscher, Daniel Casparis, Drehbuchautor Michael Sauter und Schauspielcoach Christof Oswald.

Kontaktperson: Sandra Fischer

Die Filmschauspielschule Zürich filmZ GmbH ist die erste zertifizierte Filmschauspielschule, die eine dreijährige Basisausbildung für junge Erwachsene anbietet. Zusätzlich bieten wir ein Intermediateprogramm für Personen Ü30 über zwei Jahre an, das sich gut mit einem weiteren Beruf kombinieren lässt. Wir setzten auf hohe Qualität, Vernetzung und vor allem: optimale Vorbereitung auf den Beruf als Film- und Fernsehschauspieler. Neben einem vielfältigen Basisunterricht durchlaufen alle Studierenden Theaterprojekte, Filmproduktionen, Drehen Aboutme’s und bekommen durch unsere Kooperationspartner immer wieder Einblicke in die Praxis des Berufs.

Additionals ist der erste Schweizer Personalverleih für die Filmbranche und rekrutiert Zusatzpersonal für Film- und Werbeproduktionen – auf Tagesbasis und für Langzeitprojekte – vom Blocker über die Zusatzmaske bis hin zur Setdresserin. Dabei bieten wir das Rundum-Sorglos-Paket: Wir stellen aus unserem Pool an geschultem Personal ein passendes Team für das geplante Projekt zusammen und erstellen die Lohnabrechnungen inklusive aller Versicherungen und Sozialleistungen. Ende 2023 hat sich Additionals filmstaff angeschlossen.

https://www.filmzirkel.ch

Kontaktperson: Ernst Peter Hebeisen

Wir sind leidenschaftliche Kinofans und haben nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben Lust uns weiterhin zu engagieren. Aus unterschiedlichen Berufsgattungen kommend haben wir uns beim Netzwerk von „Innovage“ zur Projektgruppe FILMZIRKEL zusammengefunden.
Seit 2011 arbeiten wir unentgeltlich, mit Herzblut und Engagement am Aufbau und der Realisation des FILMZIRKEL. Start war im Oktober 2012.

First Hand Films, seit 1998 von Esther van Messel geleitet, ist Produzentin und Weltvertrieb von Dokumentarfilmen sowie Verleiherin für Spiel- und Dokumentarfilme für die Schweizer Kinos. Vor kurzem hat das Unternehmen die Streaming-Plattform GO! SEE STORIES für Schulen, Museen und Organisationen. First Hand Films hat Dutzende von Filmen produziert (als executive producer) und dafür gesorgt, dass sie von Hunderten von Millionen Menschen gesehen haben.

Kontaktperson: Esther van Messel

 http://www.kinokultur.ch

Kontaktpersonen: Heinz Urben und Ruth Köppl

Ziel des Projekts «Kinokultur in der Schule» ist es, SchülerInnen und LehrerInnen für das Medium Film zu sensibilisieren und für die aktuelle Schweizer Filmkultur zu begeistern. Dabei geht es speziell darum, die Lust an der Auseinandersetzung mit den inhaltlichen und forma- len Gestaltungsmitteln des Mediums Film zu wecken und den Blick von Jugendlichen gezielt für eine Filmkultur auch ausserhalb des Mainstreams zu schärfen.

Jährlich werden ca. acht aktuelle Schweizer Kinofilme mit Unterrichtsmaterial ausgerüstet, das Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler der Primarschulen, Sekundarstufe 1 und 2, Berufsschulen sowie Fachhochschulen motivieren soll, sich vor- und/oder nachbereitend mit dem Film inhaltlich und formal auseinanderzusetzen.

Die Unterrichtsmaterialien sind in einem Pool gesammelt, und stehen auf der Website www. kinokultur.ch als pdf kostenlos zur Verfügung.

In Spezialvorführungen während der Schulzeit, können die Schulklassen den Film im Kino sehen und wenn möglich und gewünscht werden auch die Filmschaffenden für Filmgesprä- che eingeladen.

KINOKULTUR IN DER SCHULE wird finanziell unterstützt von: Bundesamt für Kultur, Pro- Cinema, Schweizerische Kulturstiftung für Audiovision, Ernst Göhner Stiftung, Egon-und Ingrid-Hug-Stiftung, Swisslos, Kanton Aargau, Kanton Zürich, Kanton Basel-Stadt, Kanton Thurgau, Kanton Appenzell AR, Kanton St. Gallen, Kanton Schaffhausen, Kanton Zug, Kanton Graubünden

PARTNERINSTITUTIONEN
Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich (Filmbildung), Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Evaluation), FILMBÜROValerio Bonadei, Zürich, Kinomagie Aargau, «Kultur macht Schule» (ein Programm der Fachstelle Kulturvermittlung, Departe- ment Bildung, Kultur und Sport, Kanton Aargau), Schule & Kultur Kanton Zürich, Solothurner Filmtage.

 http://www.kulturmachtschule.ch

Kontaktperson:Lukas Renckly

Kulturvermittlung für Aargauer Schulen

1. Allgemeine Informationen

«Kultur macht Schule» ist ein Programm der Fachstelle Kulturvermittlung des Departements Bildung, Kultur und Sport, Kanton Aargau, welches mit einem breit verzweigten Netzwerk im Kultur- und Bildungsbereich aktiv die Kulturvermittlung für Aargauer Schulen fördert.

Breites Angebot mit hoher Qualität

Das vielfältige Vermittlungsprogramm von «Kultur macht Schule» bündelt ein qualitativ hochstehen-des Angebot aus den Disziplinen Baukultur, Kulturgeschichte, Literatur & Ge- sellschaft, Medienkunst & Film, Musik, Theater & Tanz sowie der Visuellen Kunst. Es bietet auf diese Weise Kindern und Jugendlichen von Aargauer Schulen die Möglichkeit, sich mit kulturellen Themen und der künstleri-schen Praxis auseinanderzusetzen.

Dreh- und Angelpunkt

Die Fachstelle Kulturvermittlung dient als zentrale Anlaufstelle und gibt Auskunft in sämtli- chen Belangen rund um die Kulturvermittlung in Aargauer Schulen. Die Kulturvermittlung für Schulen umfasst nebst Vernetzung und Beratung auch die Mitfinanzierung der entsprechen- den Angebote, wodurch jährlich rund 80‘000 Aargauer Kindern und Jugendlichen die aktive Nutzung zahlreicher Kulturange-bote ermöglicht wird.

Kultur als Teil der Bildung

Die gezielten Angebote für Schulklassen fördern das kreative Potential von Kindern und Jugendli-chen und sorgen für die Vermittlung von kulturellen und künstlerischen Inhalten, sodass Begegnung und Umgang mit Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen zum festen Bestandteil der Bildung wer-den.

2. Filmvermittlung

«Kultur macht Schule» arbeitet im Bereich Filmvermittlung mit unterschiedlichen Akteuren zusammen und ermöglich damit sowohl zielgruppenspezifische Filmvorführungen und Work- shops als auch ein qualitätsreiches Angebot für Aargauer Schulen.

 http://www.kurzundgut.ch

Kontaktperson: Matthias Kuhl

kurzundgut – Kurzfilme für die Schule

Das Non-Profit-Projekt «kurzundgut – Kurzfilme für die Schule» erschliesst Kurzfilme, die frei und legal auf Online-Video-Plattformen zugänglich sind, für die Bearbeitung in der Schule. Das Angebot richtet sich zunächst an Lehrerinnen und Lehrer und möchte die Auseinander- setzung mit aktueller Filmkultur im Unterricht fördern. Das Projekt zielt schliesslich darauf ab, Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen anregende Entdeckungen mit dem Medium Kurzfilm zu ermöglichen.

Für die unterrichtliche Bearbeitung der Filme wird unter der Perspektive der in alle Schul- fächer integrierten Medienbildung ein doppelter didaktischer Approach verfolgt, nämlich einerseits Filmanalyse mit Blick auf die filmsprachlichen Gestaltungsmittel als Beitrag zur Medien- bzw. Filmbildung und anderseits Filmanalyse mit Blick auf die filmisch thematisier- ten Geschichten, Themen oder Fragen als Beitrag zur lebenskundlichen Bildung.

Auf der Website www.kurzundgut.ch werden die vorgestellten Kurzfilme eingebettet und mit einer knappen Inhaltsangabe porträtiert. Dazu folgen einige praktische Hinweise zur Bear- beitung des Films im Unterricht sowie filmspezifische Links oder Materialien.

Alle präsentierten Kurzfilme und Musikvideos werden mit einer Altersempfehlung versehen und mit weiteren Merkmalen wie Schlagwörter, Laufzeit und Sprache erschlossen, um eine Filmrecherche für den Unterricht zu erleichtern.

Die etwa monatlich erscheinenden Beiträge auf www.kurzundgut.ch sind per E-Mail oder RSS-Feed abonnierbar – kostenlos wie die ganze Website.

«kurzundgut – Kurzfilme für die Schule» berät und unterstützt Lehrerinnen und Lehrer bei Kurzfilm-Unterrichtseinheiten und -Events und übernimmt auf Anfrage auch Moderation und Vermittlung von Kurzfilmen und Musikvideos in kleinerem oder grösserem Rahmen.

 http://www.zauberlaterne.org

Kontaktperson: Vincent Adatte

Ein umfassendes Konzept – Eine didaktische Aufgabe

Die Zauberlaterne ist ein internationaler Filmklub für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jah- ren. Dieser einzigartige Schweizer Filmklub zählt rund 25‘000 Mitglieder und ist mittlerweile ebenfalls in 10 weiteren Ländern präsent: Frankreich, Italien, Spanien, Marokko, Senegal, Argentinien, Mexiko, Vereinigte Arabische Staaten, Deutschland und Libanon.

Ein Mal pro Monat bekommen die Klubmitglieder eine illustrierte Klubzeitschrift nach Hause geschickt, welche sie einlädt, einen ihrem Alter entsprechenden, qualitativ wertvollen Film im Kino zu entdecken. Ohne Eltern, jedoch von Erwachsenen betreut, erleben die Kinder auf der Leinwand die grossen Emotionen des Kinos, welche zugleich die des Lebens sind. Unter der Leitung von zwei ausgebildeten ModeratorInnen werden die angesprochenen Elemente aus der Klubzeitschrift in einem Dialog und einer kurzen theatralischen Einführung wieder aufgenommen und mit den Kindern zusammen wiederholt und vertieft. Ausser dem Ver- gnügen am Kinobesuch beabsichtigt die Zauberlaterne hiermit, den jungen Zuschauern die Geschichte, Techniken sowie Ästhetiken des Films näher zu bringen.

Unser attraktiver Mitgliedspreis erlaubt es jeder und jedem, Mitglied der Zauberlaterne zu werden.

Zusätzlich zu ihren Aktivitäten im Kinosaal entwickelt die Zauberlaterne diverse pädagogi- sche Projekte. Ihrer Zielsetzung der Medienerziehung folgend ist sie ebenso im Internet, im Fernsehen, auf Filmfestivals, kulturellen Veranstaltungen sowie in Schulen aktiv.

 http://www.cinemas-du-grutli.ch

Kontaktperson: Sarah Maes

Au centre ville de Genève, à deux pas d’importantes institutions culturelles, les Cinémas du Grütli proposent une programmation riche, passionnante, nourrie par le patrimoine et les cinématographies émergentes. Tournée uniquement vers le plaisir du cinéma en salle, et axée vers tous les publics, la programmation s’articule autour de ciné-clubs, de cycles de répertoire, de films pour le jeune public et de cinéma art et essai.

 http://www.lichtspiel.ch

Kontaktperson: Judith Hofstetter

Der Verein Lichtspiel kümmert sich seit dem Jahr 2000 um kinematografisches Erbe. Er sam- melt, konserviert und präsentiert Filme, technisches Material, Bücher und Fotos aus über 100 Jahren professioneller und nicht professioneller Filmproduktion.

In regelmässigen Veranstaltungen werden Filme aus dem eigenen Archiv sowie wichtige Werke der Filmgeschichte in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, darunter Filmarchi- ven, vorgeführt. Auch stehen die Räume Filmproduzenten für Filmabnahmen und als öffentli- ches Schaufenster für neue Produktionen zur Verfügung.

Das Lichtspiel vermittelt seine Fachkenntnisse in Kursen und Führungen zur Kinogeschichte – dazu gehören zum Beispiel Veranstaltungen für Schulklassen, thematische Tagungen oder Hochschulangebote.

Das Lichtspiel ist aber auch ein Ort der Recherche. Nebst einer Schwerpunktbibliothek sind zahlreiche Bilddokumente und Arbeitsplätze für die Visionierung von Archivbeiträgen ver- fügbar. Die hauseigene Datenbank ist via Internet öffentlich zugänglich. Die Kinemathek ist schweizweit auch eine einzigartige Schnittstelle und ein Kompetenzzentrum für alle Anliegen im Zusammenhang mit Filmarchivierung und -technik.

Seit 2012 ist die Kinemathek Lichtspiel Teil des Berner Filmhaus, in dem sich Filmproduktion, Filmvermittlung und Filmarchivierung vereinen, ergänzen und weit über Bern hinausstrah- lende Aktivitäten entstehen. Auch die Geschäftsstelle «Bern für den Film» ist Bewohnerin dieses Hauses.

 http://www.memoriav.ch

Kontaktperson: Laurent Baumann

Der Verein Memoriav hat die Erhaltung, Erschliessung und Vermittlung von Fotografien, Tondokumenten, Filmen und Videos mit Bezug zur Schweiz zur Aufgabe. Er trägt damit zur Erweiterung des kollektiven Gedächtnisses des Landes bei. www.memoriav.ch

Um die Vermittlung dieser wertvollen audiovisuellen Quellen zu verbessern, bietet Memoriav eine bereichsübergreifende und online zugängliche Datenbank an (www.memobase.ch) sowie diverse Veranstaltungen, wie zum Beispiel «Erlebte Schweiz» oder «Sortie du labo»:

«Erlebte Schweiz» ist eine Koproduktion der SRG SSR, der Schweizerischen National- bibliothek und Memoriav, die gerettete Film-, Video- und Tondokumente aus Schweizer Archiven präsentiert. Kernelement der Reihe sind thematische Kinoveranstaltungen in der ganzen Schweiz. Aber auch an Messen, Schulen, Konferenzen, Grossanlässen oder in Ausstellungen ist «Erlebte Schweiz» präsent. Dank der Kombination von Vorführung historischer Filmdokumente und Live-Diskussion erhält das Publikum einen differen- zierten und quellenkritischen Blick zu einer Vielzahl spannender Themen. www.erlebte- schweiz.ch

«Sortie du labo» ist eine Programmreihe der Cinémathèque suisse und Memoriav, die einen seltenen Blick auf das gerettete filmische Erbe der Schweiz ermöglicht. Gezeigt werden zusammen mit ausgewählten Kinos restaurierte Filme aus der Cinémathèque su- isse in neuen Vorführkopien, die von Filmhistorikern jeweils eingeführt oder kommentiert werden. www.sortiedulabo.ch

nanoo.tv ist die kollaborative Online-Mediathek und Filmplattform für Bildungsinstitutionen von Primar- bis Tertiärstufe und Bibliotheken. Mit nanoo.tv können Lehrende und Lernende auf die schweizweit von Lehrpersonen kuratierte Video- und Filmsammlung zugreifen oder Videos aus Internet und Fernsehen selbst einfach sammeln, organisieren, bearbeiten, in Fachgruppen und schulübergreifend teilen, unlimitiert speichern und für den selbstorganisierten Unterricht nutzen. Als Mitinitiantin und Hauptsponsorin der Bildungstagung PLAY TO LEARN engagiert sich nanoo.tv fürs Lernen mit audiovisuellen Medien.

 http://www.rec.swiss

Kontaktperson: Adriano Schrade

L’associazione REC, con sede a Lugano, produce e coproduce documentari, cortometraggi e lungometraggi.
Si occupa anche di formazione e d’interventi puntuali in cui l’audiovisivo è messo a confron- to con realtà culturali e sociali. La REC, attraverso le sue attività, desidera inoltre sostenere il cinema giovane in Ticino e in Svizzera, offrendo delle opportunità lavorative a giovani professionisti nel campo audiovisivo e realizzando opere audiovisive di qualità.

REC – A group of young professionals who are attentive to the development of audiovisual communication and active in the field of creation, production and post production of audio- visual and cultural pieces. REC is also engaged in training and specific projects in which the audiovisual confronts social and cultural realities. Through its activities, REC contributes to the development of young filmmakers in the Swiss Italian region by supporting young profes- sionals in creating quality products.

 http://www.roadmovie.ch

Kontaktperson: John Wäfler

Éducation au cinéma dans les campagnes

Le cinéma itinérant Roadmovie apporte les films suisses, ainsi que l’éducation au cinéma dans les petits villages de Suisse.

Chaque automne, le cinéma itinérant part en tournée durant sept semaines et propose à
28 communes décentrées des journées de cinéma. Un programme spécial est proposé aux élèves de l’école primaire durant l’après-midi, tandis que la soirée permet au grand public de découvrir les derniers films suisses à succès.

Le concept de Roadmovie lie de manière étroite des objectifs culturels, pédagogiques
et sociaux. Les institutions impliquées dans la vie du village s’engagent activement dans l’organisation de la journée de cinéma. Les autorités communales et les écoles choisissent ensemble les films, transforment la salle de gym en véritable salle de cinéma et font la pro- motion de la journée de cinéma sur place. Les professionnels du cinéma se déplacent dans les villages et créent ainsi un lien vivant entre les spectateurs et le cinéma suisse. Roadmo- vie assume le rôle de médiateur culturel au sein de cette structure.

Chaque tournée rassemble 7‘000 enfants, adolescents et adultes autour du cinéma suisse. Plus de 150 enseignants sont sensibilisés à l’éducation au cinéma et soutenus avec du maté- riel pédagogique.

Le projet du cinéma itinérant est développé par l’association Roadmovie, fondée en 2003 à Genève. Les buts que s’est fixés l’association sont reconnus par de nombreuses institutions cinématographiques et pédagogiques en Suisse.

Die School of Action ist ein medienbildender Filmworkshop, der seit 15 Jahren das Ziel verfolgt, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern. Unter Anleitung eines professionellen Stuntmans führen die Teilnehmenden «einfache» Stunts selber aus, konzipieren kurze Actionszenen, filmen, bearbeiten und analysieren diese. Dabei lernen sie durch eigene Tätigkeit die grundlegenden Elemente der Filmsprache in einem spannenden Kontext kennen, was sie befähigt Absicht, Funktion und Wirkung von audiovisuellen Gestaltungs- und Darstellungsmitteln zu erkennen. Sie nehmen Medienbeiträge künftig anders wahr – kritisch und kompetent.

Kontakt: Gino Hägler

 http://www.schuleundkultur.ch

Kontaktperson: Nico Grüninger

Kinder und Jugendliche konsumieren Filme über alle Kanäle und Medien. Ausser Freundin- nen und Freunde zu treffen machen sie in ihrer Freizeit nichts lieber als das. schule&kultur setzt bei diesem Interesse an und öffnet den Schülerinnen und Schülern den Horizont auf ein für sie ungewohntes Schaffen. Wir vermitteln den Schulen des kantons Zürich aktuelle Filme sowie thematisch gebündelte Werke und laden Expertinnen und Experten zu den Kinovor- führungen ein. Wir ergänzen dieses Angebot mit Lesungen über Film und mit Workshops, in denen Schulklassen Kurz- oder Animationsfilme produzieren lernen.

Service écoles-médias (SEM) – Département de l’instruction publique de Genève

Der Service écoles-médias (SEM) bietet den Genfer Lehrkräften

– Fortbildungen zu den Themen Film/audiovisuelle Medien, Image und Prävention
– Audiovisuelles Material zum Ausleihen
– Filme auf der Plattform
– ein illustriertes Lexikon der Begriffe der Filmanalyse mit Filmausschnitten auf der Plattform Silence! on tourne (website trailer)
– Partnerschaften mit verschiedenen Filmfestivals in Genf.

Das SEM ist auch Mitbegründer des Kurzfilmwettbewerbs Reflex und des Festivals Courts du Primaire. Es hat auch das Fotofestival Pipas ins Leben gerufen.

Kontaktperson: Manuel Grandjean

Universitäten

 http://www.film.uzh.ch/de/services/filmbildung.html

Kontaktperson: Jan Sahli

Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich

Das Seminar für Filmwissenschaft engagiert sich seit 2005 mit diversen Kursangeboten auch ausserhalb der Universität für die Erweiterung der Kenntnisse über das Medium Film. Es werden jährlich in verschiedenen Rahmen (Filmfestivals, Schulen) mehrere ein- bis mehrtä- gige Kurse durchgeführt.

Die Filmbildungskurse richten sich an alle Personen, die ihren Umgang mit Film in Beruf, Ausbildung oder Freizeit kompetenter gestalten wollen.
Insbesondere Lehrpersonen aller Schulstufen und Fachbereiche sollen grundlegende Kennt- nisse über Wesen, Wirkung und Geschichte des Mediums Film vermittelt werden. Denn sie können ihr Wissen im Rahmen des Schulunterrichts an Kinder und Jugendliche weitergeben. Seit 2014 werden an Kantonsschulen auch Workshops mit Gymnasiastinnen und Gymnasias- ten durchgeführt.

Neben den Basiskursen (Grundrisse der Filmkultur; Einblicke in die Filmgeschichte; Einfüh- rung in die Filmanalyse) können nach Absprache fachspezifische Kurse (Film und Literatur; Film und Geschichte, Film und bildende Kunst, Film und Musik) durchgeführt werden.

Kontaktperson: Alain Boilat

Das 2013 gegründete Centre d’études cinématographiques ist die Schnittstelle für die Zusammenarbeit der Section d’histoire et esthétique du cinéma der Faculté des Lettres der Universität Lausanne, insbesondere mit den Partnern des Netzwers Cinéma CH. Das CEC zielt in erster Linie darauf ab, die Maîtrise ès lettres mit der Spezialisierung «Théories et pratiques du cinéma» zu verwalten, zu entwickeln und zu fördern.

Alle Lehrveranstaltungen, die speziell für Studierende dieses monodisziplinären Masterstudiengangs in Filmwissenschaft angeboten werden, werden vom CEC betreut : die Module des Netzwerks Cinema CH („Archivwissenschaft“, organisiert gemeinsam mit dem Nationalen Filmarchiv, „Filmrealisation“ mit der ECAL und „Filmwirtschaft“ mit der USI), die Lehrveranstaltungen an der Universität Zürich am Seminar für Filmwissenschaft, der Kurs „Diffusion du cinéma“ (Festival, Verleih, Filmbetrieb) und die Schreibwerkstätten (Kritik und Drehbuch),. Darüber hinaus werden die Aktivitäten (Tagungen, Veröffentlichungen, wissenschaftliche und kulturelle Vermittlung, usw.), die mit diesem Masterstudiengang verbunden sind, unter der Leitung des CEC durchgeführt.

Das CEC möchte die Studierenden für die verschiedenen Facetten der Filmberufe sensibilisieren und in einem mehrsprachigen Kontext einen neuartigen Austausch zwischen Theorie und Praxis schaffen. Es ist auch bestrebt, die Reflexion über die audiovisuellen Medien in der Westschweiz durch kulturelle und pädagogische Vermittlungsaktivitäten (Weiterbildung, Workshops in Gymnasien, Ausstellungen, Diskussionsrunden, usw.) zu fördern, die eine Brücke zwischen der akademischen Welt und einer breiteren Öffentlichkeit schaffen. Zu den regelmäßigen Kooperationen gehören die mit der Nationalen Filmarchiv, der HEP Vaud, den Rencontres 7e Art Lausanne, dem FIFF oder auch dem Festival Visions du Réel.

Webseite: https://unil.ch/cec/home/menuinst/mediation/liens-a-la-cite.html

Fachhochschulen

 http://www.phbern.ch/bildungsmedien

Kontaktperson: Richard Vetterli

Seit 1978: Medienwerkstatt PHBern

Ende der 70er Jahre auf dem theoretischen Hintergrund einer reflexiv-praktischen Medien- pädagogik gegründet, hat die Medienwerkstatt als Ort für ein angeleitetes learning-by-doing, als makerspace für praktische Medienarbeit im Bildungsbereich, bis heute nicht an Bedeutung verloren – im Gegenteil! Medien sind heute zu einem selbstverständlichen Werkzeug eigener Äusserung und Nutzung geworden. Sie selber produzieren zu können gilt nicht mehr als Spezialkompetenz, sondern wird als Kulturtechnik vorausgesetzt. Sie kompetent in Schule, Aus- und Weiterbildung einsetzen zu können, gilt als didaktisches Rüstzeug.

Die Medienwerkstatt bietet dazu Unterstützung, in erster Linie für Studierende und Dozierende der PHBern, aber auch für Schulklassen und Lehrpersonen im Kanton Bern:

  • Beratung und Begleitung von Medienprojekten aller Schulstufen
  • Beratung und Unterstützung bei der Integration von Medien in Studium, Lehre, Forschung und Unterricht
  • learning-by-doing an unseren Medienarbeitsplätzen (Audio, Video, Bild, Fotografie, Trickfilm und Onlinemedien), Digitales Gestalten und Experimentieren
  • Geräteverleih mit Beratung, Vermittlung von technischem know-how, Informationen zu technischen Innovationen und Trends

Seit 1972: Medien- und Beratungsstelle Religion, Ethik, Lebenskunde (MBR)

Die Medien- und Beratungsstelle Religion, Ethik, Lebenskunde (MBR) ist angesiedelt im Bereich Bildungsmedien des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung der PHBern und wird massgeblich von den öffentlich-rechtlich anerkannten Religionsgemeinschaften im Kanton Bern getragen.
Das Institut für Weiterbildung und Medienbildung der PHBern unterstützt und berät Lehrpersonen und Schulleitende mit einem vielfältigen Angebot und stellt ihnen eine breite Palette an Bildungsmedien zur Verfügung.
Die MBR bietet Medien, Beratung und Weiterbildung im Fachbereich Religion, Ethik, Lebenskunde für Lehrpersonen an öffentlichen Schulen und Unterrichtende der anerkannten Religionsgemeinschaften.
Filmverleih, Filmvermittlung und Filmbildung sind – mit einem Fokus auf Kurzfilme – wichtige Arbeitsbereiche der MBR. Die MBR bietet u. a.:

  • ein reiches bibliothekarisches Angebot an Kurzfilmen
  • Beratung zu Auswahl, Einsatz und Arbeitsmethoden
  • Aus- und Weiterbildungsangebote rund um Kurzfilm und Unterricht

 http://www.phlu.ch

Kontaktperson: Beat Küng

An der Pädagogischen Hochschule Luzern (PH Luzern) pflegen wir einen breiten Zugang zu audiovisuellen Medien. Ob als Kunstwerk oder Kulturgut, ob zur medienpädagogischen Auseinandersetzung, zur Unterhaltung, zur Behandlung inhaltlicher Fragen oder in eigenen Medienproduktionen: Filme und Videos faszinieren, stimulieren, prägen und begleiten Kinder im Kindsein und Jugendliche im Erwachsenwerden.

In der Fachausbildung Medien und Informatik für zukünftige Sekundarlehrpersonen ist Filmbildung ein fester Bestandteil. In den Modulen «Grundlagen audiovisueller Sprache» und «Audiovisuelle Kommunikation» wird rezeptiv, produktiv und reflektiv mit (Kurz-)Filmen gearbeitet. Auch im obligatorischen Modul «Medienbildung» in der Ausbildung der Primarschullehrpersonen setzen sich die Studierenden in Theorie und Praxis mit diesen Themen auseinander. Dabei geht es insbesondere um filmbildnerische Ansätze im Unterricht.

Ebenfalls an der PH Luzern ist das Zentrum Medienbildung und Informatik (ZEMBI, zembiblog.ch) beheimatet, eine Institution, die Schulen im Kanton Luzern in medienpädagogischen Projekten und mit Kursen und Workshops begleitet und unterstützt und auch Filmproduktionen für die Hochschule ausführt.


 http://www.phtg.ch

Kontaktperson: Björn Maurer

Durch einen zeitgemässen Unterricht werden Schülerinnen und Schüler aller Bildungsstufen dazu befähigt, an der Mediengesellschaft selbstbestimmt, kreativ und mündig teilzuhaben und sich sozial verantwortlich zu verhalten. Zudem lernen Kinder und Jugendliche im Lauf ihrer Schulzeit zu verstehen, wie informatische Grundkonzepte funktionieren, und mit Informatikmitteln eigene Lösungsstrategien zu entwickeln.

Der Fachbereich Medienbildung und Informatik verantwortet Ausbildungs- und Weiterbildungsmodule, die Studierende und Lehrpersonen dazu befähigen, ihren Unterricht im Hinblick auf die Anforderungen der Mediengesellschaft zu gestalten sowie Medienbildung und Informatik gemäss den oben formulierten Zielsetzungen zu unterrichten. Daneben verfügt der Fachbereich über umfassendes Expertenwissen, wie Medien als didaktische Mittel das Lernen fächerübergreifend unterstützen können.

 http://www.hepvs.ch

Kontaktperson: Angela Werlen

 http://www.phzh.ch

Kontaktperson: Dominik Roost

Filmbildung an der PH Zürich

Mit der Gründung der Pädagogischen Hochschule Zürich im Jahre 2002 wurde erstmals in der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerbildung ein eigener Fachbereich für die Medienbildung geschaffen. Dort ist auch die Filmbildung verortet.

Die Dozierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden dieses Fachbereichs sind in Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen, in Forschung und Entwicklung tätig und erbringen Dienstleistungen.

Die Filmbildung ist in der gesamten Ausbildung verankert: In den Grundlagenmodulen setzen sich die Studierenden mit Filmsprache auseinander und realisieren eigene kleine Medienprojekte. In weiterführenden Vertiefungs- und Akzentuierungsangeboten, interdisziplinären Lagerwochen sowie Forschungs- und Entwicklungsmodulen werden ebenfalls Elemente der Filmbildung aufgegriffen.

Eine Herausforderung der Medienbildung (und somit auch der Filmbildung) liegt darin, dass diese in den meisten Schweizer Lehrplänen keine eigene Stundendotation hat. Die Integration medienbildnerischer Ziele und Inhalte in alle Unterrichtsfächer ist deshalb ein Schwerpunkt der Ausbildung an der PH Zürich.

Das Digital Learning Center nimmt an der PH Zürich eine besondere Rolle ein. Studierende und Mitarbeitende können in einer betreuten Lern- und Arbeitsumgebung eigene Medien- produktionen realisieren, Geräte ausleihen, Workshops besuchen oder sich in technischen, gestalterischen und didaktischen Belangen von einem Team aus Medienpädagoginnen und -pädagogen, Gestaltern sowie Tutorinnen und Tutoren beraten lassen. Im Digital Learning Center arbeiten Studierende als Tutorinnen und Tutoren. Sie eignen sich über ihre Tätigkeit vertiefte Kompetenzen im Umgang mit Medien und Menschen an, welche sie als zukünftige Lehrpersonen in ihren Unterricht einbringen können.

Festivals

 http://www.castellinaria.ch

Kontaktperson: Gabriella de Gara Bucciarelli

 http://www.fiff.ch

Kontaktperson: Fabienne Menétrey

Kontaktperson: Francesco De Biasi

Locarno Kids ist ein Bildungsprogramm des Locarno Film Festivals im Bereich der kulturellen Vermittlung und Bildkompetenz. Das Projekt ist das ganze Jahr über aktiv und findet seinen Höhepunkt während der Festivaltage im August.

Zwei Bereiche bilden den Kernpunkt von Locarno Kids. Zum einen die Filmvorführungen für Kinder und Jugendliche mit internationalen Premieren und der Verleihung des Locarno Kids Award in der Piazza Grande. Zum anderen die Workshops und Ateliers für Teilnehmenden im Alter zwischen 3 und 16 Jahren. In diesem Zusammenhang bietet Locarno Kids verschiedene, auf die unterschiedlichen Altersgruppen abgestimmte Aktivitäten und Inhalte in vier Sprachen.

Zusätzlich arbeitet Locarno Kids im Zeichen der Bild- und Medienkompetenz mit zahlreichen kulturellen Einrichtungen und Partnerinstitutionen zusammen. Zu diesem Zweck erarbeitet Locarno Kids auch digitale Angebote, um eine nachhaltige positive soziale und kulturelle Auswirkung im Bereich der media literacy und im Umgang mit neuen digitalen Medien zu fördern.

 http://www.jugendfilmtage.ch

Kontaktperson: Katja Morand

Visions du Réel, das internationale Filmfestival, zeigt seit 1969 kühne und einzigartige Werke, die von vergangenen, gegenwärtigen oder zukünftigen Realitäten geprägt sind. Während zehn Tagen im April macht das Festival Nyon zu einem Treffpunkt, an dem mehrere Generationen von Filmemachern und Künstlern aus der ganzen Welt auf ein treues und entdeckungsfreudiges Publikum treffen. Das Festival ist als eines der weltweit wichtigsten Festivals für Realfilm anerkannt, zeigt eine Mehrheit der Filme in Welt- oder internationaler Premiere und ist eine wichtige kreative Plattform für die Tausenden von Filmschaffenden, die sich hier jedes Jahr treffen.

Kontakt: Cléa Masserey

Vor oder hinter der Kamera stehen? Selbst Regie führen oder schauspielen? Oder sich in einem dunkeln Saal zusammen mit vielen anderen Kindern in die Magie fremder Welten entführen lassen? Das alles können Kinder beim ganzjährigen, medienpädagogischen Programm «ZFF for Kids».

Spannende, lustige und berührende Kinderfilme aus aller Welt, die in Originalversion mit Live-Synchronisation gezeigt werden, sowie anschliessende interessante und lehrreiche Gespräche mit Filmschaffenden zeichnen das Programm aus. Zusätzlich finden ganzjährig Workshops statt, es gibt ein eigenes ZFF für-Kinder-Studio, in welchem 10 Kinder ein halbes Jahr lang ihre eigene Kurzfilm-Idee realisieren können sowie eine Kinderjury, die den besten Kinderfilm des Jahres kürt und an der Award Night des ZFF das Kleine Goldene Auge verleiht.

Kontaktperson: Yvonne Augustin

Einzelmitglieder & Freunde